Hunsrückbahn bietet auch Chancen!

02/2015

Die Verlautbarungen der Gegner der Hunsrückbahn in den letzten Wochen zielen offenbar leider nur darauf ab, Angst und Verunsicherung bei den Anliegern zu schüren. Die genannten 100 Züge am Tag sind an den Haaren herbeigezogen. Es sollen wahrscheinlich pro Stunde je zwei Personenzüge verkehren . Überdies sollde morgens und abends in der Regel der Takt ausgedünnt werden. Nachts verkehren keine Züge. Dabei handelt es sich um moderne und leichte Triebwagen, die die neusten Emissionsrichtlinien erfüllen! Also weder sehr laut noch grob umweltschädlich. Wenige Güterzüge sind in den Unterlagen zwar genannt, jedoch wird es diese wohl nicht geben. Woher sollen die denn kommen? Oder öffnet demnächst ein Stahlwerk plus Kokerei bei Sohren? Also sprechen wir von höchstens 50 Regionalzügen am Tag. Zur Wertminderung: So ziemlich alle Gemeinden mit reaktiviertem Bahnanschluss profitieren ganz im Gegenteil von Wertsteigerungen der Grundstücke! Vor allem, wenn auch noch ein direkter Anschluss in die Metropolregion Rhein- Main besteht. Die Angst um die spielenden Kinder ist ein Totschlagargument. In der Erziehung zu einem aufrichtigen Bürger sollte irgendwann das Kapitel „Verkehrswege sind kein Spielplatz“ kommen, weder Straßen noch Bahnstrecken. Berechtigte Einwände sollen natürlich angezeigt werden, so sie denn bestehen. Hier wird jedoch mit übertriebenen Zahlen Stimmung gegen das umweltfreundlichste Verkehrsmittelgemacht.