Stellungnahme der SPD zum Gemeindehaushalt 2015 (Teil 1)

03/2015

Bei den laufenden Ausgaben schlagen natürlich vor allem die Personalkosten im Kindergarten zu Buch, von denen aber fast vier Fünftel erstattet werden. Schon hier sei ausdrücklich betont, wie wichtig eine optimale Kinderbetreuung nicht nur für Kinder und Eltern sondern für das gesamte Dorf ist. Ausdruck für die hohe Qualität der Einrichtung ist beispielsweise, dass wir keine Schwierigkeiten haben, dafür motiviertes Personal zu finden. Auch die Tatsache, dass wir hier kaum Gebäudeleerstände haben und immer wieder junge Familien zu uns finden oder im Dorf bleiben, liegt mit an der Attraktivität unserer Kinderbetreuung. Unser Dank gilt der Arbeit des Kindergartenpersonals, aber auch allen sonst für Gemeinde haupt- oder nebenamtlich Beschäftigten. Ein wesentlicher Posten der Investitionen 2014 war die Umstellung der Straßenbeleuchtung. Der zweite Teil dafür findet sich ja bei den Investitionen 2015. Ob die von Manchen vorhergesagten Einsparungen in dieser Höhe aber stattfinden werden, müssen wir erst einmal abwarten. Auf jeden Fall aber hat die bessere Ausleuchtung zur Hebung der Sicherheit auf unseren Straßen geführt. „Dunkle Stellen“ sollen in nächster Zeit noch beseitigt werden.
Beim Friedhof wird es Zeit, die Themen „Seitentür oder nicht“ und Sanierung der Mauer, gleich in welcher Hinsicht, endlich abzuschließen. Die Umlagekraft bleibt weiterhin stabil, wobei wir bei den Belastungen hoffen müssen, dass die Umlagen vor allem beim Kreis nicht noch weiter steigen. Der überwiegende Anteil bei den Investitionen betrifft, wie schon erwähnt, den Kindergartenausbau du die Herrichtung der Kirchtreppe. Beides ist aus unterschiedlichen Gründen zwingend notwendig. Der Ausbau ist notwendig, um den zukünftig zu erwartenden Bedarf sachgerecht zu decken. Die Kirchtreppe stellt seit jeher ein wichtiges Bindeglied zwischen dem unteren und oberen Teil des Dorfes dar. Bei den sonstigen Investitionen ist der Einstieg in die dringend erforderliche Herrichtung der Waldhilbersheimer Straße zu nennen. Hier wird im Verlauf der Entwicklung auch überlegt werden müssen, welche Maßnahmen gegen den übermäßigen Durchgangsverkehr möglich sind. Es ist zu begrüßen, dass wieder ein Geschwindigkeitsmessgerät angeschafft werden soll. Es gibt halt beispielsweise Personen, die dadurch mal erinnert werden müssen, wie schnell sie tatsächlich durch die 30-km-Zone fahren. Bei der Dorferneuerung stände das Projekt Sportplatzparkplatz an. Auch mit anderen schon einmal ins Auge gefassten kleineren Maßnahmen sollte sich wieder befasst werden. Dabei darf aber nicht einfach darauf geschaut werden, ob die Ortsbürgermeisterin jetzt was macht. Eigeninitiative anderer Bürger ist hier gefordert. Die Sprungbretter im Schwimmbad brauchen wir. Viele im Bad entstehende Kosten können auch weiterhin durch den Schwimmbadförderverein aufgefangen werden. Die Ausführung der beiden für die Folgejahre genannten Maßnahmen der Gewässerunterhaltung hängen leider von uns gegenwärtig nicht zu beeinflussenden Faktoren ab. Insgesamt können wir trotz des genannten Schadensereignisses optimistisch in die Zukunft schauen. Wir bedanken uns nicht nur bei Herrn Meffert sondern auch bei der Ortsbürgermeisterin und stimmen dem Haushalt 2015 zu.