Zur Hunsrückbahnberichterstattung (Teil 2)

03/2015

Der Ortsgemeinderat Windesheim hatte bereits 2008 einen Forderungskatalog verabschiedet, der, bis auf die plakative und schon damals als eigentlich wenig realistisch angesehene „Troglösung“ vernünftige Forderungen und Vorschläge zum Schutze der Menschen und der Umwelt enthielt. Diese sollten nach Vorschlag der 2. Beigeordneten der Ortsgemeinde, die auch Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative ist, auch Grundlage des neuen Forderungskatalogs des Ortsgemeinderates sein. Allerdings versteifte sich Frau Stern während der Ratssitzung darauf, die Absenkung – entweder als „Trog“ oder als Tunnel - der Bahnstrecke innerhalb des Windesheimer Ortsgebietes als ultimative Forderung zu stellen und alles andere höchstens als „Beiwerk“ hinzuzunehmen. Abgesehen davon, dass es dann keinen Windesheimer Haltepunkt geben kann, muss jedem einigermaßen praktisch und vernünftig denkenden Menschen einleuchten, dass dies technisch überhaupt nicht machbar ist. Neben dem erheblichen Kostenfaktor benötigte man vor allem dafür erhebliche Flächen links und rechts der jetzigen Strecke, die angesichts der engen Ortslage undenkbar ist. Und der Platzbedarf während der Bauarbeiten wäre noch viel größer. Frau Stern gab im Ortsgemeinderat selbst zu, sie wisse auch nicht, ob das technisch möglich wäre, man solle aber so verfahren, um „Druck zu machen“. Und war auch den Gegenargumenten, dass man sich damit insgesamt unglaubwürdig, wenn sich nicht sogar lächerlich mache, nicht zugänglich. Leider stimmte der Rat dem bei Gegenstimmen aus der SPD und der Ortsbürgermeisterin auch zu. Der daraus im Nachhinein erstellte und gegenüber den Planungsstellen abgegebene Forderungskatalog findet aus den vorgenannten Gründen ausdrücklich nicht meine Zustimmung.