Klöckner soll Worten Taten folgen lassen

04/2015

Im Schnitt verdienen Frauen 22 Prozent weniger als Männer. Aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD-Kreisverband Bad Kreuznach ist dies eine nicht mehr länger tragbare Situation und ein Zustand, den es zu beenden gelte. Umso mehr unterstützen die sozialdemokratischen Arbeitnehmer das von der SPD in den Koalitionsverhandlungen mit der Union durchgesetzte Entgeldgleichheitsgesetz. Momentan haben die Sozialdemokraten allerdings den Eindruck, dass ähnlich wie beim Mindestlohn aus der Union und der CDU-Bundestagsfraktion heraus gebremst wird, so Michael Simon, Vorsitzender der SPD-Arbeitnehmer im Kreis Bad Kreuznach. Kürzlich habe sich auch die CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Julia Klöckner auf dem Ladies-Lunch der CDU-Frauenunion dahin gehend geäußert, dass die Entgeldgleichheit zwischen Männern und Frauen herzustellen sei. „Diese Erkenntnis begrüßen wir ausdrücklich, wenngleich wir von der CDU-Landtagsabgeordneten aber mehr erwarten als gut ankommende Wortbeiträge auf einer frauenpolitischen Veranstaltung. Vielmehr sollte Frau Klöckner, die sich ihrer guten Kontakte nach Berlin gerne rühmt, dort tatsächlich Flagge zeigen, den Worten Taten folgen lassen und ein Gesetz zur Entgeltgleichheit, wie es vom sozialdemokratischen Regierungspartner vorbereitet wird,