Michael Simon beim Gemeindeverband

05/2015

Michael Simon erklärte dem SPD-Gemeindeverband, warum er für die Sozialdemokraten für den Landtag kandidiert. Er bekräftigte, dass er nicht "auf Platz" setze, sondern den Wahlkreis gegen die Christdemokratin Julia Klöckner gewinnen wolle. Dazu benötige er natürlich die Solidarität aller Genossen. Die verspüre er bereits in den Ortsvereinen, in denen er sich persönlich vorgestellt habe und stets eine große Zustimmung für seine Kandidatur erfahre, betonte Simon. Er wolle auf eine "Politik auf Augenhöhe und auf einen anderen Stil" setzen, betonte der Kandidat: "Kümmern und nicht selbst inszenieren" nennt er als Anspruch an Politik und gleichzeitig seine Chance. Regionale Themen wie die Stärkung der Kommunen durch einen besseren Finanzausgleich oder wohnortnahe Kitas und Schulen seien Themen, die er aufgreifen wolle. Zudem hoffe er, durch seine Politik auch die Nichtwähler anzusprechen, "damit in Städten und Gemeinden nicht nur 40 Prozent oder weniger der Wahlberechtigten zur Urne gehen". Die Langenlonsheimer Sozialdemokraten waren sich einig darin, dass sie mit Simon über "einen hervorragenden Kandidaten" verfügten, der bestens motiviert sei und für eine starke SPD im Land kämpfen werde. Simon sowie die Mitglieder des Gemeindeverbandes wollen alles daran zu setzen, dass die SPD weiterhin die Regierung stellen und Malu Dreyer Ministerpräsidentin bleiben kann. Mit Bauchschmerzen registrierten einige Genossen, dass nach der Kommunalwahl mit der CDU im Verbandsgemeinderat kooperiert werde. Jedoch könne die SPD zwei Beigeordnete stellen und die Zusammenarbeit im Rat verlaufe sehr konstruktiv, betonte Udo Wirth (Dorsheim). Auch in den Ortsgemeinden habe die SPD bei der Wahl gut abgeschnitten, insbesondere in Bretzenheim und Guldental. Hier sei es als "politische Sensation" zu werten, dass die Sozialdemokratin Elke Demele den langjährigen CDU-Bürgermeister besiegen konnte, waren sich die Genossen einig. Die guten Ergebnisse könnten jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass der SPD-Gemeindeverband mit einem Strukturwandel bei den Mitgliedern zu kämpfen habe. Ziel sei es daher, die Mitglieder durch gezielte Initiativen zu stärken und etwa den Ortsverein Rümmelsheim-Dorsheim wieder zu aktivieren.