Keine Schließung veranlasst

06/2015

Dass die kurzzeitige Schließung des Wein- und Kulturzentrums (WKZ) auf Veranlassung der SPD erfolgt sei, wie von Ratsmitgliedern anderer Fraktionen im Rat behauptet , ist so nicht richtig, betont SPD-Ratsmitglied Heinz-Jürgen Metz. Im Gegenteil ist die SPD nach wie vor für die Nutzung des WKZ. Vielmehr ist es so, dass Metz Einsicht in die Baugenehmigung für das WKZ beantragt hat, um prüfen zu lassen, ob für die dritte Ebene des WKZ ein zweiter Fluchtweg erforderlich ist. Dies hat der zuständige Mitarbeiter des Bauamtes in der Kreisverwaltung nach Akteneinsicht verneint und weiter erklärt, dass ein zweiter Fluchtweg in den darunterliegenden Ebenen vorhanden sein müsse und wollte dies auf dem vorhandenen Bauplan zeigen. Dort, wo der erforderliche Weg eingezeichnet ist, gibt es jedoch tatsächlich eine Wand, vor der zwei Kühlschränke stehen. Ein anderer Fluchtweg war auf den vorgelegten Plänen nicht eingetragen. Erst nachdem die Angelegenheit zur Chefsache erklärt wurde, war plötzlich ein Fenster auf der unteren Ebene zum Rettungsweg ernannt worden. Der SPD geht es lediglich darum, dass der Raum bei öffentlichen Sitzungen für alle Besucher barrierefrei erreichbar ist. Dies heißt, dass alle Besucher ohne fremde Hilfe diesen Raum erreichen können, und dass der Treppenaufgang und die Räumlichkeit den Sicherheitsvorschriften entsprechen.
Aus der AZ