Landkreis soll fair einkaufen

10/2015

Die SPD fordert die Kreisverwaltung auf, ihre Bemühungen um eine nachhaltige und sozial gerechte Einkaufspolitik fortzusetzen. Einen entsprechenden Antrag legt Fraktionssprecher Carsten Pörksen zur nächsten Kreistagssitzung vor. Die SPD will, dass die Kreisverwaltung Vergaberichtlinien so ändert, dass nur noch Produkte gekauft werden, die etwa einer Konvention gegen ausbeuterische Kinderarbeit entsprechen. Die Vorgaben öffentlicher Aufträge sollen so verändert werden, dass soziale und ökologische Kriterien im Vordergrund stehen, alles zudem im Sinne einer sozial-ökologischen und fairen Beschaffung regelmäßig überprüft und weiterentwickelt wird. Die Sozialdemokraten denken an alltägliche Dinge wie Arbeitskleidung, Spielzeug, Blumen, Steine, Lebensmittel, Mobiliar, Bürogeräte. In Pilotprojekten soll die Tauglichkeit einschlägiger Siegel und Zertifikate geprüft werden. Vor allem Land und Kommunen als Großverbraucher könnten zu einem nachhaltigen Konsumverhalten beitragen, indem sie soziale und ökologische Kriterien bei der Vergabe berücksichtigen, ist Pörksen überzeugt. Der öffentlichen Hand komme also eine hohe Verantwortung bei der Einhaltung internationaler Normen und Gesetze zu