SPD reagiert auf JU-Angriffe

10/2015

Auf die Angriffe der Jungen Union (JU) Langenlonsheim reagieren MdL Carsten Pörksen und SPD-Landtagskandidat Michael Simon. „Aus unserer Sicht belegt die CDU-Jugendorganisation offenkundig, dass es ihr mehr um wahltaktische Unterstellungen geht, als um eine sachorientierte und lösungsorientierte politische Arbeit“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung. Man könne nicht gleichzeitig Frau Merkel Beifall klatschen und andererseits den populistischen Parolen der örtlichen CDU-Landtagsabgeordneten applaudieren, so der Landtagsabgeordnete und Michael Simon. Die Schwierigkeiten bei der kurzfristigen Unterbringung von Flüchtlingen mache das Beispiel Langenlonsheim deutlich. Die kommunalpolitisch Verantwortlichen vor Ort hätten vorab frühzeitig einbezogen werden müssen. Das sei im Fall Langenlonsheim suboptimal gelaufen, bekennen sie. Gleichwohl helfe weder Panikmache noch das Schüren von Ängsten. Unmittelbar nach Bekanntwerden habe Pörksen Gespräche in Mainz geführt, was zu einer erheblichen Reduzierung der vorgesehenen Plätze in der Aufnahmeeinrichtung geführt habe. Auch habe er wunschgemäß ein Gespräch zwischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Verbandsbürgermeister Michael Cyfka vermittelt.