Flexible Kinderbetreuung

01/2016


Die Kita-Betreuung von Kleinkindern soll flexibler werden, um etwa unregelmäßige Arbeitszeiten der Eltern besser berücksichtigen zu können. Das ist das Ziel des Programms "KitaPlus", das Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Arbeitsministerin Andrea Nahles (beide SPD) in Berlin vorstellten. Ausgeweitet werden sollen demnach vor allem Angebote in Randzeiten. "Berufstätige Eltern brauchen flexiblere Betreuungsangebote", erklärte Schwesig. Dabei gehe es nicht darum, die Dauer der Kita-Betreuung auszuweiten, die Kinder "sind lediglich zu anderen Zeiten in der Kita" oder bei einer Tagesmutter. Erleichtern soll dies beispielsweise die Kinderbetreuung von Erwerbstätigen in Schichtarbeit oder mit späten Arbeitszeiten. Insgesamt soll das Programm laut Schwesig bis 2018 bis zu 100 Millionen Euro umfassen. Laut Familienministerium lagen bis Dienstag bereits 561 Bewerbungen vor, besonders aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. An dem Programm beteiligt ist auch die Bundesagentur für Arbeit.