Wer Wars

02/2016

Die Verbandsgemeinderatssitzung im Januar führte unter anderem zu folgendem Zeitungsbeitrag: „Der neue Raumordnungsplan sorgt bei vielen kommunalen Funktionsträgern für Unmut. Vor allem die Schwellenwerte für die Ausweisung von neuem Bauland sei eine ungewollte Einschränkung. Dabei ist die Idee nicht neu. Bereits seit den 80er Jahren gilt eigentlich: Innen- vor Außenentwicklung. Jetzt kritisiert auch der Guldentaler Alfons Lorsbach, als Mitglied des Langenlonsheimer VG-Rates, die Bevormundung der Entscheidungsträger vor Ort durch die Landesregierung. Sicher, der Ärger über die Begrenzung von Neubaugebieten ist verständlich. Nur: Der Adressat der Kritik müsste ein anderer sein. Denn, wer die Zusammensetzung der Planungsgemeinschaft - die den Plan auch beschließt- einmal studiert, entdeckt schnell, dass die Mitglieder von den Landkreisen gewählte Vertreter sind. Sie sind folglich demokratisch legitimiert. Landrat Diel ist sogar im Vorstand der Gemeinschaft. Sie alle haben die Schwellenwerte mit entschieden Das Land hat den Plan lediglich genehmigt.“ Und dem Artikel ist noch hinzuzufügen: Auch der CDU-Verbandsgemeindevorsitzende Schmitt ist Mitglied im Planungsgremium!