Windkraftanlagen lohnen sich

02/2016

Windkraftgegner argumentieren gern damit, dass der Strom aus Windenergie in der Gesamtbilanz weder Brennstoffe, Schadstoffe, noch CO oder Ressourcen einspare. Schließlich bestehen sie zu einem Großteil aus Stahl, der in der Herstellung sehr energieaufwendig ist. Die Stahlproduktion für die unterschiedlichen Teile des Windrades wie den Turm und die Rotornabe ist tatsächlich unvermeidbar. Doch zei-gen sogenannte Lebenszyklusanalysen, dass die Einsparungen, die durch Windräder erreicht werden, ihre Gesamtenergiebilanz sehr gut aussehen lassen.
Windräder sind ressourceneffizient, energetisch gesehen amortisieren sie sich innerhalb weniger Monate. Es geht um den Zeitpunkt, an dem die Anlagen so viel Strom produziert haben, dass der Energieverbrauch für Herstellung, Betrieb und Versorgung wieder ausgeglichen ist; Bei einer Windkraftanlage vor der Nordseeküsre, liegt er bei neun bis zwölf Monaten - je nachdem, wie viele Volllaststunden es gab. Dabei braucht man für die Windanlagen auf See sogar be-sonders viele Materialien, da zum einen ein extra Fundament nötig ist und zum anderen Logistik und Netzanschluss komplex sind. An Land haben Windräder eine noch kürzere Amortisationspanne. Insgesamt lohnt sich aber beides, denn über die Dauer ihres Betriebes verbrauchen sie kaum Energie. Fossilen Kraft¬werken muss man Brennstoffe zuführen, um Energie gewinnen zu können. Bei Windenergieanlagen entfällt so etwas komplett.