Zurück in die 50er?

03/2016

Die AFD ist nach Wahlanalysen nicht zu einem geringen Teil auch aus der Arbeiterschaft und von Arbeitslosen gewählt worden. Vielleicht hätten diese sich vorher mal den Entwurf für das Parteiprogramm, dass die AfD Ende April verabschieden will, ansehen sollen. Neben vielen anderen unsinnigen und populistischen Punkt will die AFD auch „das Arbeitslosengeld privatisieren“. Arbeitnehmern solle dann der Weg offen stehen, mit eigenen und individuell maßgeschneiderten Lösungen für den Fall der Arbeitslosigkeit vorzusorgen.“ Ähnlich soll mit der Unfallversicherung verfahren werden. Die AfD stellt also wichtige Elemente der sozialen Daseinsvorsorge in Frage. Auch wer Alleinerziehend ist, dem droht seitens der AFD Böses: „Eine staatliche Finanzierung des selbstgewählten Lebensmodells ,Alleinerziehend‘“ lehnt die AfD ab. „Der Staat sollte stattdessen das Zusammenleben von Vater, Mutter und Kindern durch finanzielle Hilfen und Beratung in Krisensituationen stärken“.