Zwist um einen Gemeindeweg

06/2016

Werden gemeindliche Wege für die Allgemeinheit nicht mehr benötigt, können sie (in der Reihenfolge) erst „eingezogen (also der allgemeinen Benutzung entzogen) und dann an interessierte Anlieger verkauft werden. Ein Verfahren, dass schon mehrfach reibungslos vom Gemeinderat beschlossen wurde. Nicht so bei einem Feldweg im Bereich der Ziegelhütte, der von der Landwirtschaft nicht mehr befahren wird. Hier sperren sich Ratsmitglieder gegen den vor einem Verkauf notwendigen Beschluss zur Einziehung, weil sie erst wissen wollen, wie viel Geld die Gemeinde dafür bekommt. Mit dem vorgeschlagenen Preis, der mehr als doppelt so hoch wie üblich ist, waren sie nicht so sehr einverstanden. Dabei muss man wissen, dass es sich hier höchstens um 300 qm handelt und die Gemeinde diesen Weg bei einem Scheitern des Verkaufs möglicherweise auf eigene Kosten ausbauen müsste.