Kreis-SPD nicht gespalten

07/2016

In einem Bericht über den SPD-Kreisparteitag stellte ein Zeitungsberichterstatter merkwürdige Behauptungen über den Parteitag und das Verhältnis innerhalb der Kreis-SPD dar. So behauptete er, außer Hans Dirk Nies und Carsten Pörksen sei nur noch Anke Denker als „sozialdemokratische Spitzenvertreterin aus dem Osten des Kreises“ anwesend gewesen. Hätte er die erforderliche journalistische Sorgfalt walten lassen und sich einfach insoweit erkundigt, hätte er erfahren, dass aus allen SPD-Gemeindeverbänden und der Stadt Bad Kreuznach die Vorsitzenden und/oder führende Vorstandsmitglieder anwesend waren. Auch ist es schlichtweg Unsinn, eine „Mauer“ zwischen den beiden Wahlkreisen daraus zu konstruieren, dass gebeten wurde, dass sich 2 Vorstandskandidaten, die zufällig aus dem Westbezirk stammten, vorstellen sollten. Bei über 100 Delegierten gibt es immer mal wieder Neulinge, die sich noch nicht so auskennen. Und die das Recht und eigentlich sogar die Pflicht haben, sich mit denjenigen bekannt zu machen, die zur Wahl anstehen. Zumal diese 2 Kandidaten bisher nicht unbedingt ständig in der Öffentlichkeit präsent waren. Auch so etwas weiß ein erfahrener Berichterstatter. Solche Fragesteller dann auch noch als „Unbedarfte“ zu bezeichnen, grenzt schon fast an Frechheit. Auch ist nicht zu erkennen, dass, wie in dem Artikel behauptet, der Westen „kaum eine Rolle“ bei der SPD im Kreis spielt und „stiefmütterlich behandelt“ würde. Vor allem, wenn beide Stellvertreter, der Kassierer und der Schriftführer aus dem Wahlkreis 18 kommen. Beschwerden von der einen oder anderen Seite kommen immer mal vor und werden dann besprochen. Daraus einen Zwist zu konstruieren, entbehrt dagegen jeglicher Grundlage.