Papierform wird abgelehnt

09/2016

Die Finanzverwaltung lehnt in diesem Jahr in Papierform abgegebene Steuererklärungen ab. Liegt kein Härtefall vor, wird eine in Papierform eingereichte Erklärung als nicht abgegeben gewertet. Es muss mit Verspätungszuschlägen gerechnet werden. Der Zuschlag kann bis zu 10 Prozent der festgesetzten Steuer betragen und wird nach Ablauf der Abgabefrist erhoben. Als Härtefall gilt, wer etwa die erforderliche technische Ausstattung mit PC und Internetanschluss nur mit erheblichem finanziellen Aufwand anschaffen kann oder wer nicht genug Fähigkeiten und Kenntnisse im Umgang damit hat. Die gesetzliche Pflicht zur elektronischen Abgabe besteht für Gewerbetreibende, Land- und Forstwirte sowie Privathaushalte mit Fotovoltaikanlagen oder Gewinneinkünften aus Nebenerwerb über 410 Euro (etwa Nebenerwerbslandwirte) seit 2011.