Übliche Polemik

10/2016

Dass die CDU-Landesvorsitzende Klöckner oft nicht willens ist, sich mit Dingen sachlich auseinanderzusetzen, zeigt mal wieder ihre Stellungnahme zu der aktuellen Fusionsdiskussion. Stellt sie doch tatsächlich die merkwürdige Behauptung auf, die Verbandsgemeinde Stromberg solle aufgelöst werden, da Anke Denker in Ruhestand gehe und kein anderer SPD-Kandidat für das Amt da sei. Worin hier die Logik sein sollte, weiß Frau Klöckner wohl selbst nicht. Aber um gegen den politischen Kontrahenten zu agieren, ist offenbar alles recht. Auch ihre Behauptung, Anke Denker wolle die „Zukunft der Verbandsgemeinde Stromberg aufgeben“, stimmt nicht. Denker hatte vielmehr deutlich gesagt, sie möchte den Fortbestand der Verbandsgemeinde Stromberg und nur dann, wenn dies nicht möglich sei, sehe sie als beste Lösung eine Fusion mit Langenlonsheim. Interessant ist auch ihr Vorwurf, man versuche Verbandsgemeinden „überhastet“ zusammenzulegen, wenn man andererseits sieht, wie ihr Parteifreund, Bürgermeister Cyfka der Verbandsgemeinde gerade vorhält, dort wisse man schon seit 2010 von der Notwendigkeit einer Veränderung, habe bisher aber nichts unternommen.