Steinmeier nominiert

11/2016

CDU und CSU haben sich dem Vorschlag angeschlossen, Frank-Walter Steinmeier als Nachfolger von Joachim Gauck zum nächsten Bundespräsidenten zu wählen. Darüber kann man sehr froh sein. Denn Frank-Walter Steinmeier hat sich hohes Ansehen bei unseren Bürgerinnen und Bürgern erworben. Viele – beileibe nicht nur Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten – wünschen sich ihn als den nächsten Bundespräsiden. Vertrauen brauchen wir in der heutigen Lage ganz besonders. In einer Zeit der Brüche und Umbrüche, in der es neu um den sozialen Zusammenhalt und um die Sicherung der Demokratie geht, ist Vertrauen in den höchsten Repräsentanten des Staates unabdingbar. Wir hatten großartige Präsidenten in unserem Land, ganz unabhängig davon, welcher Partei sie angehörten. Sie genossen Vertrauen über die politischen Lagergrenzen hinweg – Joachim Gauck ist ein hervorragendes Beispiel dafür. Mit Steinmeier folgt ein versierter und bestens vernetzter Außenpolitiker in das höchste Amt des Staates nach. Das ist in diesen Zeiten auch gut so. Denn es ist unklar, wie sich die Präsidentschaft von Donald Trump auf die Weltpolitik auswirken wird. Und in Europa steht 2017 eine Reihe wichtiger Wahlen an. Die Zeiten können turbulent werden – innen- und außenpolitisch. Für diese Zeiten ist Steinmeier absolut der Richtige. Er wird ein politischer Bundespräsident werden (müssen).