Schlecht recherchiert

12/2016

In einer örtlichen Tageszeitung wurde sich darüber moniert, dass von der Verbandsgemeinde Langenlonsheim und ihren Ortsgemeinden ein Betrag von 3,8 Millionen Euro auf irgendwelchen Bank-Konten „geparkt“ werde, was sicher nicht „im Sinne des Erfinders“ sei. Mit anderen Worten: Das Steuergeld der Bürger würde nicht für diese verwandt. Aber auch für die obige Meldung gilt, dass erst einmal richtig recherchiert werden sollte, ehe man solche Beiträge druckt. Zwar ist richtig, dass auch die Ortsgemeinde Windesheim zu mehr als einem Viertel zu dem genannten Guthaben beiträgt. Allerdings sparen wir dieses Geld nicht, sondern verwenden es für notwendige Projekte in der Gemeinde. So kostete die renovierte Kirchtreppe mehr als 300.000 Euro, der Ausbau des Gemeindekindergartens sogar noch mehr. Für rund 200.000 Euro sind in den letzten 2 Jahren Straßen ausgebessert und die Straßenbeleuchtung erneuert worden. Und das sind nur die wesentlichsten Ausgaben. Bevor steht der Gemeinde eine wahrscheinlich sehr kostenaufwändige Reparatur am Guldenbachufer. Außerdem plant die Gemeinde die Ausweisung eines neuen Baugebietes. Bevor hier die geplante Vermarktung in eigener Regie erfolgen kann, müssen Kosten für Grundstückserwerb und Erschließung in mittlerer sechsstelliger Höhe aufgewandt. All dies können wir aus eigenen Mitteln bestreiten und belasten unsere Bürger nicht mit Kosten für Kredite. Also von wegen Parken auf dem Sparkonto!