Rede der Ortsbürgermeisterin zur Eröffnung der Kirchtreppe

12/2016

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Windesheimer
Ich freue mich, dass Sie in so großer Zahl an dieser Feier teilnehmen und begrüße Sie alle ganz herzlich und besonders alle, die mit der Wiederherstellung der Kirchtreppe befasst haben. Es war ein sehr gutes Zusammenarbeiten mit allen Beteiligten und ich denke die Ausführung ist sehr gut geworden. Für Windesheim ist heute ein großer und wichtiger Tag. 855 Tage oder 2 Jahre und 124 Tage mussten wir darauf verzichten, unsere Kirchtreppe zu benutzen und heute können wir sie endlich wieder freigeben. Neu aufgebaut, gut gegründet und stabil abgestützt. Aber nicht nur, dass sie zum Begehen ist; sie ist auch ein Wahrzeichen für unserer Dorf. Wenn wir ehrlich sind, wurde es vielen von uns erst bewusst, wie wichtig dieses Bauwerk für Windesheim ist, als es so zerstört dalag.
Und sie ist auch ziemlich selten in ihrer Art. Man findet keine solche Treppe von einer solchen Größe hier in der Gegend. So richtig wissen wir immer noch nicht, wann sie erstmals hergestellt wurde, aber im Nachhinein kann man schon sagen, dass unsere Vorfahren hier Mut bewiesen haben ein solches Bauwerk zu errichten. Ich hoffe, dass unser Team, das die Geschichte Windesheims aufarbeitet, hier vielleicht noch Hinweise auf die Entstehungszeit finden wird. Die Planung und Vorbereitung für die Herstellung haben etwas länger gedauert, die Bauzeit selbst war ja nicht so lange, aber gut Ding will Weile haben und ich denke es hat sich sehr gelohnt. Unsere Treppe, eine wichtige Verbindung vom Unterdorf ins Oberdorf, ist ab heute wieder begehbar. Wie sich der Ablauf ihrer Wiederherstellung darstellt, wurde bildlich und textlich festgehalten und man kann im Einzelnen an den aufgehängten Bildern ersehen. Die Kirchtreppe steht unter Denkmalschutz und ist von daher auch wieder so aufgebaut worden wie sie war. Natürlich mussten einige neuen Materialien eingebracht werden, wie zum Bespiel mehrere Treppenstufen, weil einige schon vorher gebrochen waren, und auch am Geländer wurden Teile neu verarbeitet. Falls Sie weitere Fragen zum Bau der Anlage haben,
werden Ihnen die anwesenden Fachleute hier, die am Bau mitgewirkt haben, gerne Rede und Antwort stehen. Freuen wir uns also über das gelungene Werk. Aber jetzt werde ich das Absperrband mit meinen Beigeordneten durchschneiden und die Treppe offiziell freigeben. Ich wünsche uns noch einen schönen Nachmittag mit vielen guten Gesprächen und nehmen sie das Angebot der Pfadfinder und Thorsten Herrmann wahr. Vielen Dank.