Weingarten stellt sich und seine Ziele vor

12/2016

Im September 2017 wird ein neuer Bundestag gewählt. Joe Weingarten ist Kandidat der SPD im Wahlkreis Bad Kreuznach-Birkenfeld. Joe Weingarten ist 54 Jahre alt, geboren in Bad Kreuznach, aufgewachsen in Idar-Oberstein. Er ist wohnhaft in Alsenz, in zweiter Ehe verheiratet. Weingarten hat drei Kinder. Nach dem Abitur 1981 am Göttenbach-Gymnasium in Idar-Oberstein, studierte der Sozialdemokrat Volkswirtschaftslehre, Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz. Seit 1978 ist Weingarten Mitglied der Sozialdemokratischen Partei, seit 1998 auch der Gewerkschaft IG-Metall. Neben seiner beruflichen Tätigkeit im Wirtschaftsministerium in Mainz, wo er Leiter der Abteilung Innovation, Technologie und Digitalisierung ist, engagiert sich der SPD-Bundestagskandidat seit vielen Jahren kommunalpolitisch, derzeit als Mitglied im Verbandsgemeinderat Alsenz-Obermoschel. Was das Motiv seiner Kandidatur betrifft, so betont er, dass die Region eine starke Stimme in Berlin brauche. Hier sieht er noch deutlich Luft nach oben. Er traut sich zu, diese Stimme zu sein. Er hat auch klare Vorstellungen darüber, was ihm inhaltlich wichtig ist und wo er im Wahlkreis seine politischen Akzente setzen möchte. Unter anderem legt ereinen zentralen Schwerpunkt auf den Bereich Infrastrukturentwicklung. Dazu gehören für ihn gute Verkehrswege, ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr bei Bus und Bahn sowie das flächendeckende schnelle Internet. Dies ist für ihn eine Grundvoraussetzung für qualifizierte Arbeitsplätze und wohnortnahe Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen. Gerade als Sozialdemokrat ist ihm gute Bildung vor Ort und sozialer Aufstieg auf der Grundlage gleicher Bildungschancen eine politische Herzensangelegenheit. Weiter ist ihm wichtig, dass die Menschen, die als Flüchtlinge zugewandert sind und dauerhaft im Land bleiben werden, gesellschaftlich integriert werden. Und sozialdemokratische Politik muss darauf achten, dass nicht auf dem Rücken der Schwächsten gespart wird. Beispielsweise im Gesundheitswesen braucht es eine gute Versorgung für alle Menschen, unabhängig vom Geldbeutel. Weingarten will darauf achten, dass sich Politik in Berlin wieder stärker den ländlichen Regionen zuwendet. Er habe den Eindruck, dass die großstädtischen Zentren oft zu sehr im Fokus stehen, erklärte Weingarten. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Rechtspopulismus sagt Weingarten sehr klar: „Es gibt in der politischen Debatte genug oberflächliches Gerede, gerade von denen, die sich als Alternative anbieten und faktisch nichts zu bieten haben, außer Menschen zu Sündenböcken zu erklären. Diese dürfen niemals die Oberhand gewinnen.“