Neujahrsempfang 2017

01/2017

Wegen der Einweihung der „Proske-Eiche“ zu Ehren unseres in Ruhestand getretenen langjährigen Försters Werner Proske fand der Neujahrsempfang 2017 der Ortsgemeinde Windesheim ausnahmsweise am Samstag den 7. Januar um 17 Uhr im Rathaussaal statt. Der Raum war voll besetzt und Ortsbürgermeisterin Claudia Kuntze konnte neben zahlreichen Windesheimerinnen und Windesheimern auch Werner Proske, Bürgermeister Cyfka, Pfarrer in Ruhestand Wolfgang Fleissner sowie einige Träger der Windesheimer Ehrennadeln begrüßen. Bei ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr zeigte sich die Ortsbürgermeisterin besonders erfreut darüber, dass einiges fertigstellt werden konnte. So habe die Kirchtreppe nach mehr als 2 jähriger Planung und Bauzeit wieder freigeben werden können. Die Reaktionen aus der Bevölkerung seien hier äußerst positiv. Erfreut könne man auch sein, dass Anfang November der Anbau am Kindergarten fertiggestellt worden sei. Die Räumlichkeiten würden seit Anfang Dezember genutzt, die Kinder seien sehr froh darüber und hätten den neuen Bereich sehr gut angenommen. Im vergangenen Jahr sei auch der 2. Abschnitt der Straßenreparaturen durchgeführt worden. Restarbeiten müssten dabei noch bei wärmerer Witterung erfolgen. Weitere Reparaturen müssten noch besprochen werden. Auf jeden Fall solle in diesem Jahr nach einem Gemeinderatsbeschluss mit der Sanierung der Waldhilbersheimerstraße begonnen werden. Die Anwohner würden rechtzeitig in einer Einwohnerversammlung über ihre Kosten informiert werden. Im Freibad hätten die Umwälz Pumpe für das große Becken und der Mischer an der Umwälzanlage für das Kinderbecken erneuert werden müssen. Auch sei am Schwimmbadeingang eine Vorrichtung zur Eingangskontrolle eingebaut worden. Bei der Herrichtung des Platzes am Sportplatz müsse man wegen der Hochwasserschäden am Guldenbachufer nun eine große Lösung finden, bei der diese Stelle ganz anders zu gestalten sei. Lobend erwähnte Claudia Kuntze das Engagement der Windesheimer Vereine beim Benefizkonzert zu Gunsten der Flüchtlingshilfe auf Verbandsgemeindeebene im September. Kritik übte sie dagegen an der Schließung der Raiffeisen Warenzentrale, was dem Konzept Raiffeisens für den ländlichen Raum zuwider laufe. Es habe dabei vorher auch keine offizielle Information an die Ortsgemeinde gegeben. Nachdem sie schon an vielen Stellen ihrer Rede einer Reihe von Personen Dank für ihr Engagement in vielen Bereichen gesagt hatte (siehe getrennten Bericht), bedankte sie sich zum Schluss ihrer Rede möchte noch ausdrücklich bei allen Mitarbeitern der Ortsgemeinde für ihre erneut engagierte Arbeit, sei es im Schwimmbad, Kinderhaus oder in der Römerberghalle, bei allen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die durch ihr Tun, ihre Hilfe und Unterstützung ein wichtiger Baustein für ein funktionierendes Gemeindeleben sind und auch allen Mitgliedern des Gemeinderats und seiner Ausschüsse und allen, die sich in besonderer Art für die Gemeinde engagiert haben und die sie nicht extra erwähnt habe. Anschließend hatten die Anwesenden noch Gelegenheit und Zeit zu interessanten Gesprächen.