Was wird mit dem Bebauungsplan?

02/2017

Auch in der Bauausschusssitzung Anfang Februar konnte keine Einigkeit über einen Bebauungsplan für das Teilgebiet „An der Ziegelhütte“ erzielt werden. Offensichtlich besteht bei bestimmten Teilen des Rates ein grundlegendes Misstrauen gegen den Plan, wohl teilweise gepaart mit einem Unverständnis darüber, was Anlass und Zweck des Planes sein soll. Dazu kommen Einwendungen zu Punkten, die in Wirklichkeit unter die Prüfungskompetenz der Bauaufsichtsbehörden fallen. Tatsächlich soll mit dem Plan nicht den dortigen Grundstückseigentümern ein „Gefallen getan“, sondern es soll Ordnung in das Gebiet gebracht werden. Ohne einen solchen Plan handelte es sich bei den dort befindlichen oder zu bauenden Gebäuden und Anlagen um Privilegierte Bauvorhaben, deren Zulässigkeit ohne konkrete Einflussmöglichkeit der Gemeinde lediglich unter dem Vorbehalt des Entgegenstehens öffentlicher Belange und einer ausreichenden Erschließung stehen würde. Oder mit anderen Worten: Ohne Plan könnte viel wahrscheinlich mehr gebaut werden.