Stellungnahme zum Haushalt 2017 (Teil 1)

03/2017

Als vor einem Jahr hier der Haushalt 2016 beraten wurde, wurde aus den Reihen von CDU und Pro Windesheim behauptet, es ginge in Windesheim nicht voran und auch die Prophezeiung ausgesprochen, von den im Plan genannten Investitionen werde 2016 und auch in den Jahren hinaus nichts oder nur wenig erledigt. Jetzt ist ein Jahr vergangen und, siehe da, es kam völlig anders, als es in den düsteren Vorhersagen erklärt wurde: Die Kirchtreppe ist fertig und schöner denn je. Die Erweiterung des Kindergartens ist bis auf die bald anstehenden Außenarbeiten abgeschlossen. Im Freibad sind eine neue Pumpe und die Eingangskontrolle installiert. Weitere Straßenreparaturen erfolgten. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung ist fast abgeschlossen. Mit den Planungen für den Ausbau der Waldhilbersheimer Straße und ein neues Baugebiet wurde begonnen. Und wenn einiges nicht oder nicht erledigt werden konnte, so steht das entweder in diesem Jahr an (Bau der neuen Schulbrücke) oder (Wehrumgestaltung, Regenrückhaltebecken) liegt nicht im Einflussbereich der Gemeinde. Auch musste die Neugestaltung des Sportplatzparkplatzes wegen der Schäden am Bachufer verschoben werden. Alles in allem wurde aber eine große Liste erfolgreich abgearbeitet. Trotz der hohen Investitionsausgaben betrug die finanzielle Rücklage der Gemeinde am Jahresende 2016 immer noch 536.000 Euro. Wobei dazu noch die begründete Hoffnung besteht, wenigstens einen Teil der Kosten für die Wiederherstellung der Kirchtreppe nach Beendigung des laufenden Gerichtsverfahrens zurück zu erhalten. Auf jeden Fall können wir auch die Ausgaben und Investitionen 2017 ohne Kreditaufnahme bestreiten. Und auf jeden Fall ist Windesheim schuldenfrei. Auch wenn das Allzeithoch des Vorjahres 2017 nicht mehr erreicht werden wird, bleiben die Gewerbesteuereinnahmen auf einem erfreulich hohen Niveau. Für die nächsten Jahre hätte es auch noch eine Steigerung geben können, wenn die beantragte Ansiedlung eines auswärtigen Gewerbebetriebes hätte verwirklicht werden können. Bei der Einkommenssteuer gibt es nach der von uns nicht zu vertretenden vorjährigen Delle wieder eine erhebliche Steigerung.