Fusioniert Rheinböllen mit Simmern?

06/2017

Die möglichen Fusionspartner für die Verbandsgemeinde Stromberg werden weniger. In einem Brief an die Verbandsgemeinde Rheinböllen, der auch dem Langenlonsheimer Verbandsbürgermeister vorliegen soll, signalisiert die Landesregierung, dass Rheinböllen mit der Verbandsgemeinde Simmern fusionieren soll. Damit ist eine Fusion mit Stromberg wohl kaum noch realistisch. Grund für die Meinung des Ministeriums ist vor allem, dass das Land eine kreisinterne Lösung haben will. Es ist aber auch ein deutlicher Hinweis dazu, dass dies wahrscheinlich auch für die Verbandsgemeinde Stromberg gelten soll. Damit wäre deren Fusion mit der ebenfalls außerhalb des Kreises liegenden Verbandsgemeinde Rhein-Nahe auch nicht möglich. Blieben nur noch Rüdesheim und Langenlonsheim übrig. Und die Verbandsgemeinde Rüdesheim ist nach der Hinzunahme von 4 Gemeinden aus der ehemaligen Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg mit jetzt 29 Orten an die Grenze ihrer Kapazität gelangt. Beharrte Stromberg weiter auf eine gemeinsame Fusion aller ihrer Gemeinden, wer bliebe dann noch übrig?