Schwarzarbeit bei Weidel?

09/2017

Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel (38) ließ an ihrem Schweizer Wohnsitz in Biel eine Asylbewerberin aus Syrien schwarz für sich arbeiten. Das berichtet „Die Zeit“. Im Jahr 2015 arbeitete demnach eine Studentin der Islamwissenschaften für die Politikerin, danach gab die-se den Job an die Frau aus Syrien weiter. Das Gehalt bezahlte Weidel den Frauen bar auf die Hand, 25 Franken pro Stunde. Es gab weder einen Anstellungsvertrag, noch wurden die Frau-en um Rechnungsstellung gebeten. Weidels Anwalt teilte der „Zeit“ mit, Weidel habe „einen freundschaftlichen Kontakt“ zu einer Syrerin, die auch in ihrem Haus zu Gast gewesen sei. „Dass die Asylbewerberin aber im Hause unserer Mandantin angestellt wurde oder als Angestellte gearbeitet hätte oder aber dafür Lohn bekommen hätte, ist jeweils falsch.“ Weidel lebt mit ihrer Lebenspartnerin, einer aus Sri Lanka stammenden Schweizerin, in Biel. Öffentlich nennt sie aber das deutsche Überlingen als Wohnort.