Joe Weingarten gedankt

10/2017

Unter der Leitung des neu gewählten SPD- Kreisvorsitzenden Denis Alt traf sich der SPD-Kreisvorstand, um das Ergebnis der Bundestagswahlen zu besprechen und zu bewerten. Zunächst dankte Denis Alt allerdings ausdrücklich Joe Weingarten für dessen unermüdlichen Einsatz im Bundestagswahlkampf. Dieser habe alles gegeben und mit einem Erststimmenergebnis, das immerhin 10 Prozent über dem enttäuschenden Ergebnis der Bundes-SPD liege, das Beste heraus geholt, was unter den gegebenen Umständen und angesichts des schlechten SPD-Trends möglich war. Der gesamte Kreisvorstand applaudierte und unterstrich damit den Dank des Vorsitzenden an den Kandidaten. Ebenso bedanke sich Joe Weingarten in bewegenden Worten bei den Genossinnen und Genossen, die ihn hervorragend und solidarisch. unterstützt hätten. Jetzt gehe es da. rum, in vier Jahren erneut anzugreifen und den Wahlkreis für die SPD direkt zu gewinnen. Die Sozialdemokraten sind fest davon überzeugt, dass dies möglich ist, wobei ein entscheidender Faktor die bundespolitische Stimmung und die notwendige personelle und programmatische Aufstellung der Bundespartei sein dürfte. Es habe mit Blick auf die Wahlen am 24. September trotz der guten Arbeit der SPD in der Regierungskoalition mit der Union und einem leidenschaftlich kämpfenden Martin Schulz keinen Genosse-Trend und politische Machtoption gegeben, was die Wählermobilisierunq für die Sozialdemokratie eindeutig erschwert habe. Umso bemerkenswerter sei das Ergebnis, das Joe Weingarten gegen Antje Lezius eingefahren habe. Nun gelte es, sich in der Opposition zu erneuern und inhaltlich sowie personell gut aufzustellen, heißt es aus dem Kreisvorstand der Sozialdemokraten. Auf deutliche Ablehnung stieß eine Neuauflage der Großen Koalition. Die SPD habe nach dem enttäuschenden Wahlergebnis keinen Regierungsauftrag und müsse jetzt ihre staatspolitische Verantwortung in der Opposition wahrnehmen, macht der SPD-Kreisvorstand deutlich. Gerade im Hinblick darauf, dass die AfD im Parlament in Berlin sitze, sei es umso mehr notwendig, neben der Kontrolle der künftigen Regierung auch den Rechten deutlich die Stirn zu bieten.