Tatsachen

10/2017

„Wenig ginge im Ort voran“. So nach Zeitungsberichten äußerte sich der Fraktionssprecher von Pro Windesheim in einer Versammlung dieser Wählergruppe und zählte dann eine Reihe von Projekten auf, „bei denen seit Jahren geredet wird, aber es geht wenig voran im Gemeinderat“. Schaut man sich das aber ohne politische Scheuklappen an, stellt man schnell fest, dass da Dinge aufgezählt wurden, bei denen es im Gegenteil vorwärts geht und dort, wo es Verzögerungen gibt, diese nicht im Einflussbereich der Gemeinde liegen. All dies ist auch allen Gruppen im Gemeinderat wohlbekannt. Beispielsweise:
a. Waldhilbersheimer Straße: Hier ist die Ausschreibung der Arbeiten am Laufen und das Projekt soll Mitte nächsten Jahres fertig sein. Der lange Zeitraum wurde gewählt, um interessierten Firmen Zeit für Langfristige Planung zu geben.
b. Erschließung eines Neubaugebietes: Die in Auftrag gegebene Planung ist im Gange. Sie hatte sich verzögert, da der Planer erst ab Mitte August Zeit dafür hatte. Vorverträge für den Landerwerb sind in Vorbereitung.
c. Außenanlage des Kindergartens: Hier wurde die Verbandsgemeindeverwaltung beauftragt, sich um mögliche Zuschussanträge zu kümmern.
d. Die Schulbrücke: Hier trat eine Verzögerung ein, weil das Ratsmitglied von „Pro Windesheim“, das sich damit befassen wollte, bisher noch nicht ausreichend Zeit dafür hatte.
e. Der Zimmerplatz: Im laufenden Gerichtsverfahren ist ein Ergänzungsgutachten erstellt worden. Dieses wird Thema einem noch in diesem Jahr stattfindenden mündlichen gerichtlichen Termin sein.
f. Der Breitbandausbau: Hier muss nach dem plötzlichen Rückzug des Kreises aus der Finanzierung abgewartet werden, was die Verbandsgemeinde nunmehr unternimmt. Jedenfalls liegt ein Gemeinderatsbeschluss vor, wonach notfalls die Ortsgemeinde die Kosten übernimmt.
g. Der Bau eines Regenrückhaltebeckens auf dem Buchfeld scheitert weiter an den unklaren Besitzverhältnissen bei den dafür benötigten Grundstücken und an zu hohen Preisvorstellungen von Grundstückseigentümern.
h. das Wehr am Guldenbach: Das Projekt kommt tatsächlich nicht voran, was aber nicht im Einflussbereich der Gemeinde liegt, sondern an der fehlenden Einigkeit zwischen der zuständigen Wasserbehörde und den Mühlenbesitzern.