Durch Stromberger Ratsbeschluss bestätigt

11/2017

Die aktuelle Diskussion um den Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Stromberg und Langenlonsheim nimmt immer konkretere Formen an. Nach Zustimmung des Stromberger VG-Rats, in Verhandlungen einzutreten, meldete sich nun der ehemalige Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbands Langenlonsheim, Hartmut Kuntze, Mitglied im Windesheimer Gemeinderat, zu Wort. Er verweist darauf, schon im Oktober 2016 darauf hingewiesen zu haben, eine Fusion nicht von vornherein abzulehnen, da noch viel Informationsbedarf bestehe und die Verhandlungsposition dadurch keinesfalls verbessert werde. Jetzt erklärt Kuntze: „Dafür wurde ich vor allem aus Reihen der CDU in der VG Langenlonsheim angegriffen. Gleiches geschah mir Anfang dieses Jahres, als ich mich gegen eine von der CDU gesteuerte und in die Ortsgemeinderäte der VG eingebrachte Antifusionsresolution wandte. Wobei von meinen Kritikern immer übersehen wurde, dass ich einer Fusion nicht das Wort reden, sondern nur dazu auffordern wollte, den Realitäten ins Auge zu sehen. Nun ist eingetreten, was schon damals hätte klar sein sollen – es muss konkrete Verhandlungen mit dem Ziel eines freiwilligen Zusammenschlusses der Verbandsgemeinden Langenlonsheim und Stromberg geben. Das scheinen jetzt auch immer mehr derjenigen Kommunalpolitiker einzusehen, die ihre Energie bisher für den Aufbau von Ablehnungsfronten verwandten und so möglicherweise wertvolle Zeit für vernünftiges Handeln versäumten, statt sich von Anfang an realistisch mit der vom Land vorgegebenen Situation zu befassen.“