Schwimmbadzuschuss – Die Antragsgründe

01/2018

Die Ortsgemeinde Windesheim hatte stichhaltige Gründe für ihren Antrag an die Verbandsgemeinde auf Erhöhung des jährlichen Zuschusses für unser Schwimmbad. Im Jahr 1975 wurde das Freibad der Ortsgemeinde Langenlonsheim von der Verbandsgemeinde Langenlonsheim übernommen. Damals bot der Windesheimer Ortsbürgermeister Walther dem damaligen VG Bürgermeister Zischke an, das Windesheimer Bad auch in die Verbandsgemeinde zu übernehmen. Dies wurde damals abgelehnt, aber als Entgegenkommen und um eine Doppelbelastung, indem die Ortsgemeinde Windesheim 2 Freibäder zu finanzieren habe, zu vermeiden, wurde der Ortsgemeinde Windesheim zugesagt, dass der Anteil der Umlage, den Windesheim für das Freibad der VG Langenlonsheim mitträgt, an die Ortsgemeinde zurückgeführt wird, damit, wie gesagt, Windesheim nicht doppelt belastet wird durch die Unterhaltung von 2 Bädern. Das war Praxis von 1975 bis 2001, also 26 Jahre lang. Im Jahr 2001 wurde das Freibad der Verbandsgemeinde Langenlonsheim von Grund auf renoviert mit einem sehr hohen Kostenaufwand. Bürgermeister Zimmer suchte damals Einsparungspotential und strich die jährlichen Zahlungen an die Ortsgemeinde Windesheim bis auf 3.500 Euro. Seine Begründung damals war, da es keine schriftliche Vereinbarung gibt, hätte dieses Abkommen keine Grundlage. Aus der erstellten Kostenentwicklung bzw. Kostenbeteiligung kann man ersehen, dass sich Windesheim mit einem hohen Kostenaufwand an den Kosten des Bades in Langenlonsheim in den letzten 16 Jahren beteiligt hat und die Doppelbelastung seit 2001 mitgetragen hat und somit auch seinen Beitrag zum Tilgen der Kredite für das VG Schwimmbad geleistet hat. Nun, da die Kredite für die Freibadrenovierung bald auslaufen, stellt die die Gemeinde den Antrag, die jährliche Unterstützung der VG in Höhe von 3.500 Euro auf 20.000 € zu erhöhen. Es soll auch nicht verschwiegen werden, dass im Jahr 2013, als Windesheim einen hohen Investitionsaufwand hatte, weil eine neue Beckenfolie eingebracht wurde, sich hier die VG zusätzlich mit 35.000Euro beteiligt hat. Auch zum Einbau einer neuen Pumpe vor 2 Jahren hat die VG die Gemeinde Windesheim mit 3.000 Euro unterstützt. Auch muss die Gemeinde 2018 einige Investitionen in der Umwälzanlage ausführen und die Personalkosten steigen jährlich an. Man versucht die Aufsicht mit Minijobbern zu decken, aber in Sommer 2017 hat das nicht mehr geklappt, und es musste eine Vollzeit Badeaufsicht für die Sommersaison eingestellt werden. All diese Gründe machten den Antrag mehr als plausibel und der beschlossene Zuschuss hilft mit, dass das Bad weiter bestehen kann, welches ja auch nicht unerheblich zur Attraktivität derr gesamten Verbandsgemeinde beiträgt.