CDU Stromberg weiter uneinsichtig

01/2018

Auch bei ihrem Neujahrsempfang 2018 zeigte sich die CDU der Verbandsgemeinde Stromberg hinsichtlich einer Fusion der Verbandsgemeinden Stromberg und Langenlonsheim weiter störrisch und uneinsichtig. Anstatt die Realität endlich einzusehen, dass eben die SPD die Landtagswahl 2016 gewonnen hat und nicht die CDU und damit eine SPD-geführte Landesregierung ihre Fusionspläne weiter verfolgen wird, wird gejammert und gemotzt. Und widerholt Behauptungen, die einfach nicht zutreffen. So bleibt unerfindlich, wie die Christsozialen darauf kommen, hier werde „über die Köpfe der Bürger“ entschieden. Tatsächlich interessiert das Ganze die „Bürger“ recht wenig, wie die äußerst geringen Beteiligungen bei Bürgerbefragungen in einigen Orten der Verbandsgemeinde Stromberg gezeigt haben. Auch dafür, dass die Fusion „eine Schwächung des ländlichen Raumes“ bedeute, bringt die CDU keine Belege. Angesichts der Tatsache, dass es für die meisten Bürger kaum notwendig ist, eine Verbandsgemeindeverwaltung persönlich aufzusuchen, geht auch das immer wieder gebrauchte Schlagwort des Verlust der „Bürgernähe“ daneben.